LN v.14.09.11 /Medaillen mit Beigeschmack /Lübecks Budokan-Judoka beweisen ihr Können bei den Einzel-Landesmeisterschaften in Oldenburg-allerdings bei wechselhaftem Niveau und geringer Resonanz

Kaum steigende Teilnehmerzahlen bei den Einzel-Landesmeisterschaften der Judoka in Oldenburg.Bei den perfekt organisierten Titelkämpfen des ausrichtenden JT Oldenburg gingen 41 Männer und 22 Frauen auf die Matten.Verbandssportlehrer Torsten Cordts berichtete: “ Die Zahlen gehen nur leicht nach oben.“ Allerdinga konnte er feststellen : “ Die Wettkämpfe waren in einigen Gewichtsklassen auf gutem Niveau.“ Für die seit Jahren stagnierende  Teilnehmerzahl bei Landes-Titelkämpfen hat Landessportwart Heinz Jenkel (Sarkwitzer SV) eine Erklärung. “ Eine Landesmeisterschaft gilt nicht mehr als Vorqualifikation,da die nachfolgende  Nordmeisterschaft abgeschaft wurde.“ So hat nur der Landesmeister ein direktes DM-Startrecht. Weitere Tickets werden über Ranglistenturniere vergeben. Dort können die Judoka Punkte für den Start auf nationaler Ebene sammeln.   Wie gewohnt engagiert coachte am Mattenrand in Oldenburg Vladimir Wandtke,Cheftrainer des Budokan-Sportzentrums in Lübeck. Auch wenn etliche seiner Spitzenleute aus der 2. Bundesliga nicht anwesend waren , stellte er mit drei Gold-sowie zwei  je zwei Silber -und Bronzemedaillen das erfolgsreichste Team aus dem LN-Gebiet. Dahinter folgten SC  Tenrii Bad Segeberg (1/1-),TSV Travemünde (1-/-/-) , Büchen-Siebeneichen (-/2/1), PSV Eutin (-/1/2) und Sankwitz (-/-/1). Da die in Oldenburg fehlende Michelle Zorawik (-63 kg) und Jan Schumacher (-73 kg) zusätzlich für die Deutschen Meisterschaften der Landesverbände gesetzt sind , war Budokan-Chef  Wandtke mit dem Abschneiden natürlich zufrieden,auch wenn er einräumte : “ In einigen Klassen wurde  es uns doch allzu leicht gemacht.  Freude herrschte bei Tenri-Trainer Peter Strenzke.“ Zwei Starter,zwei Medaillen – ich bin zufrieden“ sagte der Segeberger. Kampflos Gold ging an dabei an Viktoria König (-48 kg), da ihre Gruppengegnerinnen nicht antraten. Der 33-jährige Tbias von Hof (-73 kg) platzierte sich zudem trotz eines Zehenbruchs (“ Das ist bei der Arbeit passiert“) auf den Silberreng.

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